Vortragsreihe „Akteure des Neuen Frankfurt.“
Biografien aus Architektur, Politik und Kultur


Das Neue Frankfurt und die Öffentlichkeit

Im Neuen Frankfurt manifestierte sich eine neue Zeit, weit über bauliche Veränderungen hinaus. Vor allem aber die Architektur der Jahre zwischen 1925 und 1933 eignete sich hervorragend zur Selbstdarstellung einer Stadtverwaltung, die sich der Moderne verschrieben hatte. Bereitwillig trug das Team um den öffentlichkeitsbewussten Ernst May zum „Stadtmarketing“ bei. Das Sozial- und Kulturengagement der Kommune wuchs. Die Gesellschaft differenzierte sich zunehmend, der Kunstbegriff erweiterte sich um avantgardistische Strömungen. Die Politik der wenigen „goldenen“ Jahre der Weimarer Republik hatte zudem den Anspruch, Kultur breiten Schichten zugänglich zu machen. Erfolgreiche Maßnahmen, das Geflecht aus Architektur und anderen Kunstrichtungen „unter das Volk zu bringen“ waren Ausstellungen. Besonders aufwändig inszeniert wurde 1927 „Musik im Leben der Völker“. Ein Jahr später zeigte die an fünf Orten stattfindende Ausstellung „Aus Alt-Frankfurter Bürgerhäusern“, dass parallel zum Neuen Frankfurt auch traditionelle Kräfte aktiv waren.

Referentin: Dipl.-Ing. Architektur Christina Gräwe, Publizistin, Berlin
Termin: Montag, 09. April 2018
Beginn: 18.30 h
Ort: Dormitorium, Karmeliterkloster, Münzgasse 9


Bitte beachten Sie:

Vorträge sind für unsere Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis nicht vergessen).
Nichtmitglieder zahlen € 4,00 / ermäßigt € 3,00 (Schüler/Studenten/Frankfurt- und Kulturpass).

Wir verfügen nur über ein begrenztes Platzangebot. Reservierungen sind nicht möglich. Sichern Sie sich einen Sitzplatz durch rechtzeitiges Kommen.

Informationen erhalten Sie während der Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle:
donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr oder unter Tel.: 069-28 78 60, oder Sie schreiben uns eine E-Mail: info@geschichte-frankfurt.de.