Vortragsreihe 2020/2021:
Kulturgüter, Provenienzen und Restitution: aus Frankfurter Museen, Sammlungen und Haushalten


Schädel – Sperre – Bronzen: Perspektiven kolonialer Provenienzforschung

Provenienzforschung war an ethnologischen Museen schon immer zentraler Teil alltäglicher Museumsarbeit. Über erforschte Dingbiografien sollten damit verbundene Werte unterschiedlicher Lebenswelten von Herkunftsgesellschaften vermittelt werden. Mit der Rede des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron im November 2017 wurde die sogenannte „Post-Ouagadougou-Zeit“ eingeläutet. Indem Macron die Rückgabe von Objekten aus französischen Museen nach Afrika forderte, rückten plötzlich Fragen nach Sammlungspolitik und Machtverhältnissen während der Kolonialzeit in den Mittelpunkt. Museumssammlungen erschienen international nun als koloniales Raubgut. Nach einem Blick in historische Zusammenhänge werden besondere Aspekte ethnologischer Provenienzforschung und aktuelle Fragestellungen am Beispiel des Museums der Weltkulturen Frankfurt erläutert.

Referentin: Dr. Anette Rein, Frankfurt am Main
Termin: Montag, 14. Dezember 2020
Beginn: 18.00 h
Ort: Dormitorium, Karmeliterkloster, Münzgasse 9


Bitte beachten Sie:

Sie können für die Vorträge im Institut für Stadtgeschichte vorab einen Platz reservieren über ein Online-Buchungssystem:
https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Die Reservierungen sind verbindlich. Bitte melden Sie sich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse an, um die Reservierung wahrzunehmen und das Ticket zu bezahlen. Freie Plätze werden an der Abendkasse vergeben.

Vorträge sind für unsere Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis nicht vergessen).
Nichtmitglieder zahlen € 4,00 / ermäßigt € 3,00 (Schüler/Studenten/Frankfurt- und Kulturpass).

Informationen erhalten Sie während der Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle:
donnerstags von 14.00 bis 17.00 Uhr oder unter Tel.: 069-28 78 60, oder Sie schreiben uns eine E-Mail: info@geschichte-frankfurt.de.