Vortragsreihe 2020/2021:
Kulturgüter, Provenienzen und Restitution: aus Frankfurter Museen, Sammlungen und Haushalten


Von Frankfurt in die Welt: Einblicke in die Sammlungen Koch und Floersheim

Der wohl berühmteste Juwelier Frankfurts, Louis Koch, seines Zeichens Hoflieferant, und seine Ehefrau Alice geb. Flersheim besaßen zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Kunst- und Kunsthandwerkssammlung, die ihresgleichen suchte. In ihrer Villa im Kettenhofweg trugen die beiden unter anderem Gemälde von Künstlern wie Liebermann, Monet, Sisley, Thoma und Trübner zusammen. Darüber hinaus besaß die Familie eine der größten Kollektionen historischer Ringe und Schmuckstücke sowie Handschriften und Autographen. Im Juweliergeschäft, gelegen in einem prächtigen Bau Ecke Kaiserstraße/Neue Mainzer Straße, gingen Angehörige des internationalen Adels und des deutschen Großbürgertums ein und aus. Ihre Töchter Maria Floersheim und Martha Dreyfus, die in zweiter Ehe mit Robert von Hirsch verheiratet war, übernahmen die Leidenschaft für die Kunst und erbten große Teile der Sammlung. Der Nationalsozialismus zwang Alice Koch und ihre beiden Töchter zur Emigration in die Schweiz. Von dort fanden die Kunstwerke ihren Weg in zahlreiche Museen und Sammlungen weltweit.

Referentinnen: Maike Brüggen, Frankfurt am Main und Isabel von Klitzing, Dakar und Kronberg
Termin: Montag, 15. März 2021
Beginn: 18.00 h
Ort: Dormitorium, Karmeliterkloster, Münzgasse 9


Bitte beachten Sie:

Sie können für die Vorträge im Institut für Stadtgeschichte vorab einen Platz reservieren über ein Online-Buchungssystem:
https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Die Reservierungen sind verbindlich. Bitte melden Sie sich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse an, um die Reservierung wahrzunehmen und das Ticket zu bezahlen. Freie Plätze werden an der Abendkasse vergeben.

Vorträge sind für unsere Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis nicht vergessen).
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