Vortragsreihe 2022/2023:
AUF DIE BARRIKADEN! Paulskirchenparlament und Revolution 1848/49 in Frankfurt


„Die Sehnsucht nach Freiheit, Kraft und Einfachheit“ (1849): Zur Emanzipation von Frauen in der Deutschen Turn- und Sportbewegung

Elf Frauen gründeten im Winter 1848/1849 den ersten Frauenturnverein in Frankfurt. Sie gaben sich eine ungewöhnlich mutige und kämpferische Satzung, die zeigt, wie emanzipiert und revolutionär sie sich in ihrer Zeit aufstellten. Die Gründerinnen waren Teil der Deutschen Frauenbewegung, die ihre Wurzeln in der 1848er Revolution hatte. Sie kämpften für die Gleichberechtigung der Frau auf ökonomischem, politischem, soziokulturellem und damit auch auf sportlichem Gebiet. In ihrem Vortrag beleuchtet die Sportwissenschaftlerin Prof. Sandra Günter diesen Kampf ebenso wie die Frage, inwiefern Turnen und Sport zur Emanzipation der Frauen beigetragen hat. Kooperationsveranstaltung von KulturRegion FrankfurtRheinMain, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt und Deutschem Turnerbund, gefördert vom Sportamt Frankfurt, im Rahmen der Reihe „Verein(t) gestern und heute“, der Ausstellung „Auf die Barrikaden! Paulskirchenparlament und Revolution 1848/49 in Frankfurt“ und „175 Jahre DTB“.

Referentin: Prof. Dr. Sandra Günter, Hannover
Termin: Montag, 10.10.2022
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Refektorium, Karmeliterkloster, Münzgasse 9


Bitte beachten Sie:

Sie können für die Vorträge im Institut für Stadtgeschichte vorab einen Platz reservieren über ein Online-Buchungssystem:
https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Die Reservierungen sind verbindlich. Bitte melden Sie sich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse an, um die Reservierung wahrzunehmen und das Ticket zu bezahlen. Freie Plätze werden an der Abendkasse vergeben.

Vorträge sind für unsere Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis nicht vergessen).
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