Vortragsreihe 2022/2023:
AUF DIE BARRIKADEN! Paulskirchenparlament und Revolution 1848/49 in Frankfurt


„Die Pressfreiheit ist ein unzerstörbares, heiliges Recht“: Der Kampf gegen die Zensur im Vormärz und 1848/49

Mit den „Karlsbader Beschlüssen“ 1819 wurde ein ganzer Katalog von Repressionen gegen die sogenannten demokratischen Umtriebe im Deutschen Bund beschlossen. Dazu gehörte auch die Zensur von allen Druckschriften unter 320 Seiten. Obwohl eine „Bundeszentralbehörde“ darüber wachte, gab es Schlupflöcher. Nicht in Frankfurt, aber zum Beispiel in Hanau oder Offenbach. Dort ließen auch die Frankfurter Demokraten ihre Bücher und Broschüren erscheinen. Der Vortrag beleuchtet, wie die Zensurbehörden arbeiteten, welche Strafen drohten und wie trotz alledem demokratisch-revolutionäre Schriften erscheinen konnten. Denn die Zensurpraxis war keineswegs so einheitlich, wie es schien. Und immer wieder regte sich Protest dagegen – nicht selten mit Erfolg. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die Ereignisse in Frankfurt und den angrenzenden Bundesstaaten.

Referent: Hans Sarkowicz, Gelnhausen
Termin: Montag, 06.02.2023
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Refektorium, Karmeliterkloster, Münzgasse 9


Bitte beachten Sie:

Sie können für die Vorträge im Institut für Stadtgeschichte vorab einen Platz reservieren über ein Online-Buchungssystem:
https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Die Reservierungen sind verbindlich. Bitte melden Sie sich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse an, um die Reservierung wahrzunehmen und das Ticket zu bezahlen. Freie Plätze werden an der Abendkasse vergeben.

Vorträge sind für unsere Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis nicht vergessen).
Nichtmitglieder zahlen € 4,00 / ermäßigt € 3,00 (Schüler/Studenten/Frankfurt- und Kulturpass).

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