Vortragsreihe 2022/2023:
AUF DIE BARRIKADEN! Paulskirchenparlament und Revolution 1848/49 in Frankfurt


Frankfurt in Rosa und Pistaziengrün: das Stadtbild nach Napoleon

Frankfurt am Main verwandelte sich nach 1800 vor allem am mittelalterlichen Siedlungsrand und am Mainufer von einer dunklen muffigen Altstadt zu einer großzügigen, luftigen Stadt im italienischen Stil. Der Kontrast zu den herkömmlichen krummen Gassen mit den dunklen Häusern fiel den Gästen und den Einwohnern ins Auge und jene kommentierten diese Entwicklung außerordentlich wohlwollend. Besonders der Anlagenring als grüner Siedlungsrand nach außen versetzte die Menschen in Erstaunen. Die neue Stadtbibliothek, die 1833 fertiggestellte Paulskirche und zahlreiche Bahnhöfe bestimmten das Stadtbild. In den Jahren, als die Nationalversammlung in der Paulskirche tagte, war der Prozess der Umwandlung weitgehend abgeschlossen und deren Vorzüge konnten in vollen Zügen genossen werden. Heute ist von der schlichten Pracht der noblen Bürgerhäuser kaum noch etwas übrig, während der Anlagenring, obwohl er seit seiner Erschaffung durch Sebastian Rinz vielfache Umgestaltungen erfuhr, noch immer als grünes Band punkten kann.

Referent: Björn Wissenbach, Frankfurt am Main
Termin: Montag, 27.03.2023
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Refektorium, Karmeliterkloster, Münzgasse 9


Bitte beachten Sie:

Sie können für die Vorträge im Institut für Stadtgeschichte vorab einen Platz reservieren über ein Online-Buchungssystem:
https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Die Reservierungen sind verbindlich. Bitte melden Sie sich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse an, um die Reservierung wahrzunehmen und das Ticket zu bezahlen. Freie Plätze werden an der Abendkasse vergeben.

Vorträge sind für unsere Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis nicht vergessen).
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