Vortragsreihe 2022/2023:
AUF DIE BARRIKADEN! Paulskirchenparlament und Revolution 1848/49 in Frankfurt


Zur Legende einer Verschwörung: Freimaurer in der Deutschen Nationalversammlung

Von jeher stehen Vereinigungen, die ihr Innenleben nicht vor der Öffentlichkeit ausbreiten, im Verdacht finsterer Machenschaften. Als Paradebeispiel hierfür gilt der Bund der Freimaurer, dessen Mitglieder sich über das Geschehen in den Logen Stillschweigen versprechen. So nimmt es nicht Wunder, dass derart im Verborgenen wirkende Zeitgenossen immer wieder revolutionärer Umtriebe bezichtigt wurden. Umso mehr, wenn sie als Ergebnis politischer Umwälzungen an der Umgestaltung der politischen Grundfesten mitwirkten. Rechtfertigt aber die nachweisbare Logenmitgliedschaft von etwa jedem zehnten Paulskirchenabgeordneten die nach 1849 einsetzende Verunglimpfung der Frankfurter Nationalversammlung als „Freimaurerparlament“? Wer waren die Abgeordneten, die sich in der Paulskirche „an Zeichen, Wort und Griff“ als Logenbrüder erkannten? Welchen politischen Lagern gehörten sie an? Wie beeinflussten sie das Logenleben in Frankfurt? Der Vortrag gibt eine Bestandsaufnahme auf der Grundlage gesicherter Quellen

Referent: Roland Hoede, Frankfurt am Main
Termin: Montag, 12.06.2023
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Refektorium, Karmeliterkloster, Münzgasse 9


Bitte beachten Sie:

Sie können für die Vorträge im Institut für Stadtgeschichte vorab einen Platz reservieren über ein Online-Buchungssystem:
https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Die Reservierungen sind verbindlich. Bitte melden Sie sich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse an, um die Reservierung wahrzunehmen und das Ticket zu bezahlen. Freie Plätze werden an der Abendkasse vergeben.

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