Vortrag: Anne Frank: Im Spiegel der Zeit und die Botschaft für die Zukunft
Referentin: Céline Wendelgaß, Bildungsstätte Anne Frank
Termin: Mittwoch, 21. Januar 2026
Beginn: 18.00 Uhr, Einlass: 17.30 Uhr
Ort: Archäologisches Museum, Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt am Main
Seit einigen Jahren gibt es in Frankfurt den Anne Frank Tag, ihr Tagebuch gehört zu den meistgelesenen Büchern und sie gilt als ein Symbolbild für die Shoah. Geboren wurde Anne Frank 1929 in Frankfurt und lebte hier bis zu ihrem vierten Lebensjahr. Wie war das Leben der Familie in Frankfurt und wie war der Weg der Geschichte Anne Franks in die Erinnerungskultur der Stadt Frankfurt? Der Vortrag versucht, einen Einblick in die Geschichte Anne Frank, in die Erinnerungskultur in Deutschland und in die Bedeutung von Anne Franks Tagebuch weltweit zu geben.
Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine Podiumsdiskussion mit
Céline Wendelgaß, Bildungsstätte Anne Frank und Claudia Wolff, Leiterin des Staatlichen Schulamtes in Wiesbaden
Moderiert von Alexander Jürgs, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
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Vortrag: Ein Asyl für Obdachlose? Das Institut für Sozialforschung im amerikanischen Exil
Referent: Prof. Dr. Philipp Lenhard, München
Termin: Mittwoch, 11. Februar 2026
Beginn: 18.00 Uhr, Einlass: 17.30 Uhr
Ort: Archäologisches Museum, Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt am Main
„Ein Asyl für Obdachlose“ überschreibt Philipp Lenhard in seinem Buch Café Marx die
Zeit des Frankfurter Instituts für Sozialforschung (IfS) im Exil in den Jahren 1933 bis
1949. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen und
mit welchen Forschungsschwerpunkten Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Franz
L. Neumann, Friedrich Pollock und andere Mitarbeiter das IfS im Exil weiterführten.
Als das Institut im Juli 1933 von der Gestapo wegen „staatsfeindlicher Bestrebungen“
geschlossen wurde, war mit der Genfer Außenstelle bereits ein Zufluchtsort
etabliert. Von dort aus konnte die Emigration der Mitarbeiter organisiert werden.
1934 kam das Institut in den Räumen der Columbia University in New York unter.
Auch hier nahm die Flüchtlingshilfe großen Raum im Institutsalltag ein, aber auch
die Forschung zu Autoritarismus und Antisemitismus.
In dieser Zeit entstanden die Dialektik der Aufklärung (1944) und andere wegweisende
Werke der Kritischen Theorie.
Dem Vortrag folgt ein gemeinsames Gespräch mit Dr. Sylvia Asmus, Direktorin Deutsches Exilarchiv, Frankfurt. Es moderiert Uwe Paulsen.
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