Friedrich Maximilian Klinger (1752-1831): Der andere Frankfurter Klassiker?
Friedrich Maximilian Klinger ist vielen nurmehr bekannt als der 24-jährige Autor jenes Stückes, das 1776 einer sehr kurzen Epoche ihren Namen gab: Sturm und Drang. Seit 1780 in russischen Militärdiensten steigt der „Löwenblutsäufer“ Klinger im Umkreis des Zarewitsch Paul und des Zaren Alexander I bis in den Generalsrang auf und wird zu einer wichtigen Person der Bildungsreformen um 1800.
Geradezu nebenbei und weitgehend abseits des deutschen Literaturbetriebs entsteht ein eigen- und einzigartiges Werk aus zuletzt 23 Theaterstücken und 14 Romanen.
Klingers beachtlicher Werdegang im Zarenreich und seine künstlerische Entwicklung wirken merkwürdig komplementär zur Biographie und
zum Schaffen des anderen berühmten Frankfurters seiner Zeit. Die Beziehung der anfänglichen Jugendfreunde Goethe und Klinger ist ungleich und zwiespältig, von Nähe ebenso geprägt wie von Distanz.
Dr. Armin von Ungern-Sternberg erinnert an ein kaum erforschtes und manchmal abenteuerliches Leben sowie an ein immer noch nicht vollständig ediertes Werk - und fragt: Welche Rolle spielte dabei eigentlich Frankfurt?
In Kooperation mit der Klingerschule Frankfurt am Main.
Referent: Dr. Udo Felbinger, Berlin
Termin: Dienstag, 17. November 2026
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt am Main
Bitte beachten Sie:
Vorträge sind für unsere Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis nicht vergessen).
Nichtmitglieder zahlen € 5,00 / ermäßigt € 2,50 (Schüler/Studenten/Frankfurt- und Kulturpass).
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