Karoline von Günderrode (1780-1806): „Mythos Günderrode“ und die Re-Lektüre einiger ihrer Texte
Die Frankfurter Autorin Karoline von Günderrode (1780-1806) publizierte unter Pseudonym. Zu ihren Lebzeiten erschienene zwei Bände mit Gedichten, Prosatexten und Kurzdramen. Sie ist also eine durchaus vielfältige Schriftstellerin; das betrifft nicht nur die unterschiedlichen literarischen Gattungen, sondern auch die Themen. Rezipiert wurde ihr Werk allerdings meist unter dem spektakulären Selbstmord in Oestrich-Winkel (Rheingau). Hat sie sich wirklich aus verschmähter Liebe umgebracht? Dass sie nicht in Vergessenheit geraten ist, hat sie vor allem Bettine von Arnim zu verdanken, die ihr eines ihrer autobiografischen Dialog-Bücher (1840) widmete, in dem sie auch poetische Texte der Freundin aufnahm. In ihrem Vortrag möchte Frau Prof. Dr. Hilmes einige der literarischen Werke Günderrodes genauer vorstellen und sie dabei in aktuelle genderspezifische und ökologische Kontexte einordnen. Es wird u.a. um den Motivkomplex, „die Jungfrau in Waffen“ und das Fragmente „Die Nachtigall“ gehen.
Referentin: Referentin: Prof. Dr. Carola Hilmes, Frankfurt am Main
Termin: Dienstag, 26. Januar 2027
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Ort: Freies Deutsches Hochstift, Arkadensaal, Großer Hirschgraben 23-25, Frankfurt am Main
In Kooperation mit dem Freien Deutschen Hochstift.
Bitte beachten Sie:
Vorträge sind für unsere Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis nicht vergessen).
Nichtmitglieder zahlen € 5,00 / ermäßigt € 2,50 (Schüler/Studenten/Frankfurt- und Kulturpass).
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